NORMEN

MEHR SICHERHEIT

Die neuen Aufzugnormen EN 81-20 und EN 81-50 sind in aller Munde. Doch worum geht es? Und was sind die Konsequenzen für Käufer neuer Aufzüge in Neu- und Bestandsbauten?

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as oberste Ziel des neuen Regelwerks ist eine noch höhere Sicherheit für alle Aufzugnutzer: Fahrgäste, Reinigungspersonal, Servicetechniker und Prüfer. Dazu hat das Europäische Komitee für Normung (CEN) zwei neue Normen verfasst: Die EN 81-20 regelt die Konstruktion und den Einbau von Seil- und Hydraulikaufzügen für den Güter- und Personentransport. Die EN 81-50 legt die Prüfungen und Berechnungen von Aufzügen und Aufzugkomponenten fest. Beide Regelwerke sind im November 2014 in Deutschland als DIN-Normen übernommen wurden.

Noch bis zum 31. August 2017 gilt eine Übergangsregelung. Bis dahin können Seilaufzüge weiterhin nach der alten DIN EN 81-1 in Verkehr gebracht werden, Hydraulikanlagen nach der DIN EN 81-2. Erst ab dem 1. September 2017 gelten ausschließlich die neuen Regelwerke und die damit verbundenen Bedingungen.

NEUE SICHERHEITSANFORDERUNGEN

In den neuen Normen gibt es zahlreiche Änderungen, die für mehr Sicherheit sorgen. Viele davon stellen wir auf www.kone.de im Detail vor (Unternehmen > Normen & Gesetze).

Die wichtigsten Punkte:
1. Lichtvorhang an der Kabinentür
2. Höhere Festigkeit von Schacht-, Kabinentüren und -wänden
3. Hellere Beleuchtung
4. Neue Abmessungen für Schachtgrube und -kopf

KONSEQUENZEN FÜR KUNDEN

Wir sorgen dafür, dass die neuen Anlagen unserer Kunden, egal ob in Neu- oder Bestandsgebäuden, den aktuellen Normen entsprechen. Was müssen unsere Kunden tun? Sprechen Sie Ihren Berater von KONE an. Wir helfen Ihnen gerne weiter.
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Finden Sie Ihren Ansprechpartner auf www.kone.de/berater-finden

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