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SCHAU AUF DAS UMFELD

Aufschluss über zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen gibt die sogenannte Umfeldbetrachtung. Sie ist Teil der Gefährdungsbeurteilung GBU, sofern Betreiber „echte“ Arbeitgeber sind: klassischerweise Unternehmen, deren Mitarbeiter die Aufzüge auf dem Weg von und zum Arbeitsplatz nutzen.
Die Umfeldbetrachtung muss der Arbeitgeber selbst bzw. durch seine Fachkraft für Arbeitssicherheit („Sicherheitsingenieur“) vornehmen. Damit will man klären, ob aufgrund der Umstände und möglicher Vorgaben der Berufsgenossenschaften vom Stand der Technik als dem Ziel der Modernisierung abgewichen werden muss und ergänzende Sicherheitsmaßnahmen nötig sind. KONE schlägt entsprechende Lösungen vor.

Die Betrachtung ähnelt dem Gespräch, das die DIN EN 81-20 für Neuanlagen vom Aufzuglieferanten und vom Bauherren verlangt. Werden etwa Lasten mit Hubwagen in die Kabine gefahren, müssen die Türschwellen dafür ausgelegt sein. Auf Vandalismusgefahr muss mit gesicherten Bedientableaus reagiert werden. Und wenn die Kabine nicht bündig hält, kann der Betreiber die technische Lösung wählen oder auf Alternativen ausweichen wie die Einweisung der Nutzer. Sie ist bei konstantem Nutzerkreis möglich.

Nun war von „echten“ Arbeitgebern die Rede. Und die „unechten“? Das sind Betreiber, die den Aufzug z. B. zu wirtschaftlichen Zwecken zur Verfügung stellen (Erhöhung des Immobilienwertes) und dadurch laut BetrSichV einem Arbeitgeber gleichgestellt sind.
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