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HÖHER GEHT’S NIMMER

Voraussichtlich Ende 2017 nimmt Deutschlands höchstgelegener Aufzug den Betrieb auf, den KONE in der Bergstation (2.944 m) der „Seilbahn Zugspitze“ installiert. Er soll die Eibsee-Seilbahn ersetzen und die Wartezeiten für Besucher des höchsten Berggipfels der Republik (2.962 m) stark verkürzen.
 
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Ein zweiter Aufzug wird ab Oktober 2016 in der neuen, 1.945 m tiefer gelegenen Talstation montiert. Die Fahrt von dort auf die Spitze wird spektakulär, steht doch künftig zwischen Berg- und Talstation nur noch eine einzige, 127 m hohe Stahlbau-stütze. Die Aufzüge werden die Besucher dagegen nur ausnahmsweise nutzen. Sie dienen mit ihren 1.600 kg Nennlast vorrangig der Versorgung der verschiedenen, auch gastronomischen Einrichtungen auf der Zugspitze.

Die Herausforderung liegt in der Anlieferung und Montage des Aufzugs: Da auf dem Berg Lagerfläche fehlt, muss alles, was unten in die Materialseilbahn eingeladen wird, oben sofort installiert werden. Dazu kommen starke Winde, Schnee und die Kälte, die den Einbau einer Heizung im Schachtkopf erfordert. Im Jahresmittel liegt die Temperatur auf der Zugspitze bei – 4 Grad Celsius. Im Winter sinken die Werte schnell unter –20 Grad. Ein Projekt, von dem wir noch hören werden!

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